Über Stuttgart nach Berlin! Im zweiten Halbfinale des DFB-Pokals trifft RB heute Abend (20.45 Uhr/live Sky und ZDF) auf den VfB. An der Seitenlinie der Leipziger: Neu-Trainer Zsolt Löw (45) und sein Co-Trainer Peter Krawietz (53).
Beide gehören eigentlich zum Global-Team von Jürgen Klopp (57). Deswegen macht das schon Sinn: Nach BILD-Informationen plant der „Head of Global Soccer“ heute Abend im Stadion in Stuttgart zu sein. Es wird das zweite Spiel von RB Leipzig, welches Klopp live im Stadion sieht. Zuvor sah er bereits das 4:2 Mitte Januar daheim gegen Bremen. Zusammen mit Klopp wird auch Mario Gomez (39/Technischer Direktor) vor Ort sein.

Leipzigs neuer Trainer Zsolt Löw gibt heute Abend seinen Einstand an der Seitenlinie
Klopp und das neue Trainer-Duo arbeiteten in den letzten Wochen eng zusammen. Löw schwärmte auf BILD-Nachfrage von Klopp („Eine faszinierende Persönlichkeit, ein Menschenfänger, ein Top-Leader“). Krawietz ist bereits zwei Jahrzehnte lang an der Seite von Klopp, mit Liverpool gewannen sie 2019 die Champions League. Das kann heute eigentlich nur gut werden …
Wie geht es Löw heute Abend an? Nachdem er die Torwartfrage am Dienstag noch offen gelassen hat, sich mit seinem Team beraten wollte, ist nach BILD-Informationen nun entschieden worden: Maarten Vandevoordt (23) steht gegen den VfB im Kasten. Der Belgier war bisher immer im Pokal-Einsatz, mit Löw-Vorgänger Marco Rose (48) war das auch für das Halbfinale besprochen. Und dabei bleibt es auch. In der Liga hingegen hatte Peter Gulacsi (34), der beim 0:1 in Gladbach wegen eines Infektes fehlte, zuletzt die Nase vorn.
Bei der letzten PK: TV-Experte deutet interessantes Rose-Detail an
Sehr wahrscheinlich auch, dass Löw defensiv zur Viererkette zurückkehrt. Und offensiv? Da soll es deutlich aktiver und torgefährlicher werden als zuletzt. Im Training gestern gab Co-Trainer Krawietz schon mal den Vollgas-Befehl, sagte in der Ansprache zur Mannschaft: „Wir jagen die, wir gewinnen die Bälle, wir schalten um, wir schießen Tore. Nicht einmal, zweimal, dreimal, viermal – sondern fucking 95 Minuten lang. Das ist der Plan.“
Seit fünf Auswärtsspielen ist RB Leipzig ohne eigenen Treffer. Doch fürs Weiterkommen heute Abend braucht es zumindest ein Tor …




